Termine & Preise:
- Themenseminar Wasserburg: 28.08.2009 - 06.09.2009
Alter: 18 - 27 Jahre Preis: 300,- ¤
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Kasssenschlager oder Flop?
Film und Filmerfahrungen in Deutschland und Frankreich
Seit seiner Entstehungszeit Anfang des 20. Jahrhunderts hat das Medium Film vielfältige Veränderungen erlebt: nicht nur auf technischer, sondern auch auf sozialer, politischer und kultureller Ebene. Die europäischen Filmpreise und Festivals emanzipieren sich zunehmend gegenüber den transatlantischen Produktionen aus Hollywood. Filme wie La Môme oder Der Untergang haben auch auf internationaler Ebene nachhaltig Anerkennung erfahren.
Doch der deutsche und französische Film bilden kein einheitliches Genre. Trotz vieler Gemeinsamkeiten hinsichtlich Produktion und Rezeption lassen sich auch grundlegende Unterschiede feststellen. In unserem Seminar wollen wir Strukturen von deutschen und französischen Filmen vergleichen und ausgehend von verschiedenen Ansatzpunkten ihre grundlegenden kulturspezifischen Eigenschaften herausarbeiten.
Welche Genres sind wo besonders beliebt?
Warum finden Filme wie Das Leben der Anderen im Ausland positiven Anklang, wohingegen Komödien oftmals erfolglos bleiben, sobald sie den Rhein überschreiten?
Lachen Franzosen über andere Pointen als Deutsche? Ist es vielleicht der Sprachwitz, der keine Übersetzung zulässt?
Man denke an den überragenden Kinoerfolg von Bienvenue chez les Ch'tis, dessen Reiz vor allem in der mundartlichen Ausdruckweise liegt. Machen also landes- und kulturspezifische Besonderheiten manche Filmpassagen schlichtweg unübersetzbar? Wir wollen uns dieser Fragen annehmen und verstehen den Film als Hilfsmittel, um tiefer in die kulturellen Feinheiten des anderen Landes einzutauchen.
Anhand von Filmen, Werbeplakaten, Filmmusik und Trailern aus beiden Ländern und vor allem ausgehend von unseren persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen wollen wir dieses vielfältige Thema vergleichend aufarbeiten.
Gegen Ende des Seminars sollen die einzelnen Arbeitsschritte und Ergebnisse in einer Zusammenfassung dokumentiert werden. Und wer weiß, vielleicht entsteht ja sogar das Drehbuch für eine deutsch-französische Koproduktion?
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